Diskriminierung

Wissenschaft macht Schule stellt sein Projekt "Diskriminierung" vor!

Warum bewegt das Thema Diskriminierung Jugendliche?

Jugendliche und junge Erwachsene machen oft Diskriminierungserfahrungen: Sei es im Alltag, beim Bahn fahren oder innerhalb der Schule - Ausgrenzung findet auf verschiedenen Ebenen statt und ist somit fester Bestandteil der Lebenswelt von Jugendlichen. So können Menschen z.B. aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihrer Weltanschaaung, einer Behinderung, des Alters oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Das Bedürfnis darüber zu sprechen ist gerade bei Jugendlichen groß: WmS behandelt das Thema Diskriminierung in seinem Projekt, beleuchtet unterschiedliche Perspektiven und zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten es für Jugendliche gibt.

Relevanz des Themas für SuS

  • Weshalb ist das Thema für Schüler*innen (SuS) spannend? Viele der SuS beschäftigt das Thema Diskriminierung, da es zu den Alltagserfahrungen von vielen Jugendlichen mit Migrationshintergrund gehört. Der Drang, über Erlebtes zu sprechen und die Frage nach dem Warum zu klären, ist enorm.
  • Handlungsrelevanz des Themas für die SuS: Warum werde ich diskriminiert und andere nicht? Wie kann ich auf Diskriminierung reagieren oder sie verhindern? Habe ich selbst schon einmal diskriminiert? Diese und viele weiteren Fragen beschäftigen unsere SuS alltäglich. 
  • Und was hat das Thema mit Demokratiebildung zu tun? Alle Menschen sind gleich und haben das Recht, gleich behandelt zu werden. Eine permanente Abwertung und Ausgrenzung von einzelnen Menschen wirkt sich negativ auf den Selbstwert aus und führt zu einer geringeren gesellschaftlichen Teilhabe.

Wie wird das Thema Diskriminierung "wissenschaftlich" aufbereitet?

Die SuS wurden durch den Film „Leroy“ und die Dokumentation „Der Rassist in uns“ an das Thema herangeführt. Ziel war es, den SuS aufzuzeigen, wie komplex Diskriminierung ist und aus welchen verschiedenen Perspektiven das Thema betrachtet und analysiert werden kann. Darauf folgte die Anwendung des Gehörten und Gesehenen auf die Lebenswelt der SuS: In Kleingruppenarbeit und durch die Teilnahme an einem Workshop, gelang es den SuS einen Perspektivwechsel vorzunehmen und ihre eigene Meinung zu hinterfragen. Den Abschluss bildete eine Umfrage zur Erfassung von Daten zu Diskriminierung, welche von den Sus gemeinsam mit den Dialogmoderator*innen entworfen und ausgewertet wurde. Als Stichprobe diente den SuS ihr eigenes Umfeld.

 

Phasen

1. Informationen sammeln und kategorisieren

Einführung in das Thema durch Filme und Dokumentationen zum Thema „Diskriminierung“.

Zum Vorgehen

2. Anwendung 

Verschiedene Sichtweisen sammeln und durch Kleingruppenarbeit sowie einer Teilnahme am Workshop zum Thema Diskriminierung vergleichen.

Zur Anwendung

3. Wissen schaffen – Daten erheben

Erstellung eines Fragebogens zum Thema „Diskriminierung“. Befragung von Familie und Lehrer*innen sowie die Auswertung der quantitativen Daten.

Zur Umfrage

Stimme der Jugendlichen: Ich bin gegen Diskriminierung, weil ...

 

Förderer